FANTASTIVAL Programmarchiv - 2002

Die Dreigroschenoper von Bert Brecht und Kurt Weill

Landestheater Burghofbühne in einer Inszenierung von Christian Alexander Schnell. In Zusammenarbeit mit dem Orchester Oberhausen. Mit Werner Bauer, Simone Pohl.

"Und der Haifisch, der hat Zähne...", mit diesen Worten beginnt das meistgespielte deutschsprachige Stück des 20. Jhdts. Opernparodie und Musicalvorläufer, eine Story voller "Sex & Crime": die "Dreigroschenoper" hat bis heute nichts von ihrem Biss verloren. So bleibt einem das Lachen über die derben Witze des charmanten Gangsters Mackie Messer und der koketten Polly aus behüteten Kriminellenelternhaus, des Polizeichefs, der natürlich der engste unzuverlässige Freund Mackies ist, und der ebenso treuen Huren aus Soho des öfteren im Halse stecken. Doch "erst kommt das Fressen, dann die Moral". Selten ist Kritik an der Gesellschaft so mitreißend verpackt, selten findet man so viele musikalische Perlen in einem einzigen Stück aufgereiht. Und so ist der Erfolg frei nach Brecht zu erklären:" Ja da muss man sich doch einfach ins Theater begeben".

Werner Bauer, den Musicalfreunden bekannt aus Produktionen wie "Tanz der Vampire und "Die Schöne und das Biest" ,und,, derzeit in Kurt Weills "One Touch of Venus" in Berlin zu sehen, spielt in der Neuinszenierung von Christian Alexander Schnell den "Mackie Messer".

Mit seiner Neuinszenierung der Dreigroschenoper knüpft Christian Schnell gleich an zwei Traditionen der Freilicht AG an. Einerseits war es die enge Zusammenarbeit des Landestheaters Burghofbühne mit der jungen Freilicht AG, die mit dem "Burgsommer" den Grundstein zum heutigen FANTASTIVAL legte, andererseits wird das Konzept, die Hauptrollen der Dreigroschenoper mit bekannten Musicaldarstellern zu besetzen, bei den Fans der Sommernacht des Musicals auf ein großes Interesse stoßen. Die Produktion des LTB wird in Kooperation mit der Sta?????s???dt als Erstaufführung in Dinslaken zu sehen sein.

www Landestheater Burghofbühne
www Werner Bauer Homepage

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